Hartmut Rißmann Früher
war er Verfasser von Science-Fiction-Büchern, Erzählungen und Chroniken. Im Jahr 2001 erschien das Satirebuch zur Fernsehserie Akte X:
Im gleichen Jahr kam ein umstrittenes Sachbuch heraus: Im Jahr 2002 begann die Reihe der Aller-Weser-Krimis Zunächst Die Feuerkatze, ein
Krimi über bizarre Giftmorde im Jahr 2000. Danach erfolgte die Aufarbeitung alter Manuskripte, teilweise aus den Jahren um 1980. Daraus entstand zunächst der Roman Blutorangen für Deutschland. Dieser Aller-Weser-Krimi
erschien 2003. Es ist der Bericht über den Juden Blomberg, der die jüdischen Opfer dreifach rächen wollte; also den Tod von 18 Millionen Deutschen plante. Mit Hilfe einflussreicher Stellen beginnt er sein Werk. Und es sind die Geschehnisse der
Rechten Szene in Hetendorf und Suroide. Die Polizei kann erst einschreiten, als zwei Leichen bei Suroide gefunden werden. Im Herbst 2004 folgte Das Lied von den Engelsaugen, die Fortsetzung mit den furchtbaren Geschehnissen
aus den Jahren 1980 und 1981. Es geht um das blutige Attentat auf dem Münchener Oktoberfest und den Mord am hessischen Minister Karry. Neben den Rauschgiftproblemen der Jugend, befasst sich das Buch mit dem Sumpf der Waffentechnik. Ein
scheinbar irrer Mörder schreckt vor nichts zurück, um an eine Formel für Raketentreibstoff zu kommen. In der Kriminalerzählung Alle sind wachsam
- erschienen im Frühjahr 2006 - geht es um die rechtsradikalen Aktivitäten auf dem Heisenhof bei Verden, sozusagen eine Fortsetzung zu Blutorangen für Deutschland. Im Frühjahr 2006 erschien im Anthologieband
Tatorte der Kurzkrimi Aktenzeichen Mama ungelöst. Im Krimi Bezahlt mit Blut
(ebenfalls 2006) geht es um die Erinnerung alter Männer an ihre Zeit im Konzentrationslager Bergen-Belsen, an die Gräueltaten von deutscher Seite und die Leiden auf jüdischer Seite. Der Dokumentarkrimi Nie mehr zurück
- erschienen im Frühjahr 2007 - beschreibt den Deutschen Herbst 1977 mit der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer und der Lufthansa-Maschine Landshut. Und es geht um einen ostdeutschen Atomforscher, der in den Westen flieht, um die Behörden vor den unsicheren Kernkraftwerken in der DDR zu warnen.
Im Frühjahr 2008 erschien der Krimi Schmetterling. Alte Männer werden Opfer eines Serienmörders. Die Toten haben drei Dinge gemeinsam: Sie waren im Krieg zusammen in einer Einheit in Nordfrankreich, sie kennen alle eine
kleine Französin und neben jeder Leiche liegt ein Schmetterling. Hartmut Rißmann ist Mitglied im
aus Hermannsburg, Jahrgang 1954, arbeitet im richtigen Leben als Technischer Kaufmann.
Akte niX – Die unheimlichen Felle des Juchsman
Jesus – Wo die Bibel schweigt oder sich in Mythen hüllt
Der 4. Krimi aus dem Aller-Weser-Gebiet erschien im Herbst 2005 als Wotan dichtet doch. Darin geht es um gefährlichen Giftmüll
und Kampfstoffe. In Celle finden die Ermittler unter einem verunglückten Waggon mit gefährlichen Chemikalien ein totes Kind. Es bleibt nicht das einzige Kind, das sterben muss, weil jemand etwas aus den Kinderkörpern braucht.
Im Frühjahr 2005 erschien im Anthologieband Fichten Fälle Fahnder der Kurzkrimi Geld für Eugen.

Foto: J.-P.Joachimsmeier
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