
Ein dunkles Kapitel aus der Nazi-Zeit im Dritten Reich:
Das ehemalige Kriegsgefangenenlager in Germburg
Wurden die Kinder dort getötet?
Im April 1980 verunglückt auf dem Bahnhof in Celle ein Güterzug mit gefährlichen Chemikalien. Beim Aufräumen findet man unter dem
Metallschrott ein totes Kind. Schnell steht fest, dass der Junge schon vor dem Unfall tot war und an einer radioaktiven Verstrahlung gestorben ist. Wer wusste, dass im Celler Bahnhof ein Güterzug verunglücken würde und legte
genau an der Stelle ein totes Kind hin, wo Minuten später ein mit Gift beladener Zug entgleiste? Außerdem sieht es so aus, als hätte jemand den Jungen unter den Achseln aufgeschnitten. Die Celler Kripo findet heraus, dass das Kind
zum Verstrahlen in die Einlagerungsstätte nach Liebenau gebracht wurde. In Munster wird ein Major der Bundeswehr vom hessischen CDU-Politiker Dr. Friedrich Schermudel erpresst und muss zwei Kanister mit gefährlichen Kampfstoffen
aus einem Bunker holen. Einen mit dem Kampfstoff AM 86 gefüllten Kanister legt er in den Schützenwald in Munster. Dort finden ihn zwei Brüder und erkranken. Als der Jüngere von ihnen im Soltauer Krankenhaus stirbt, verschwindet die Leiche. Kriminalbeamte finden das tote Kind auf der Standortschießanlage der Bundeswehr in Scheuen, unter den Achseln aufgeschnitten. Dann verschwindet aus dem Lüneburger Krankenhaus ein Junge, der gerade gegen Leukämie
bestrahlt wurde. Seine Leiche liegt auf der Standortschießanlage der Bundeswehr in Lüneburg, auch unter den Achseln aufgeschnitten. Was will der Täter mit dem Blut verstrahlter Kinder? Oder will er gar nicht das Blut, denn die
Kinderleiche aus Soltau konnte nicht mehr bluten? Das Landkriminalamt Hannover stellt eine SOKO zusammen, in der Kriminalbeamte aus Celle, Germburg, Lüneburg und Soltau vertreten sind. Aber die SOKO tappt im Dunkeln. Es scheint
kein Motiv zu geben und auch keinen Verdächtigen.
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